Bruxismus

Der Bruxismus (abgeleitet von griechisch, männlich - das [Zähne-]Knirschen mit lateinischer Endung) bezeichnet das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, durch das die Zähne verschleißen, der Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, aber auch andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung des Kopfes angespannt werden, geschädigt werden können. Auf diese Weise kann es bis zu schweren Schmerzsyndromen und Ohrpfeifen (Tinnitus) kommen. Weitere häufige Erscheinungen sind Schwindel, Sehstörungen und übelkeit. Diese Schmerzsyndrome werden in der deutschen Literatur als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) oder Cranio-Vertebrale Dysfunktion (CVD) und in der englischsprachigen Literatur als TMJ (temporo- mandibular- Joint- Disease) geführt. Ein weiteres Synonym ist Costen-Syndrom.

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