Hämorrhoidentherapie

Bei der Behandlung von Hämorrhoiden sind keine vorbereitenden Maßnahmen notwendig. Die Diagnostik erfolgt mit einem kurzen starren Rohr, dem sog. Proktoskop, das wenige Zentimeter in den Enddarm eingeführt wird.
Hierbei sind Hämorrhoiden sofort erkennbar. Sofern Beschwerden wie Blutungen oder Schmerzen etc. durch die Hämorrhoiden verursacht sind, können diese effektiv behandelt werden.

Neben einer sog. konservativen Therapie, die in der Regel aus einer Salben- bzw. Zäpfchenbehandlung besteht, können die Hämorrhoiden auch entfernt werden. Hierzu wird in der Praxis die sog. Ligaturtherapie vorgenommen.
Mit einem speziellen Apparat wird über das Proktoskop hierbei die Schleimhaut über den Hämorrhoiden mit einem kleinen Gummiring abgebunden, der in der Regel einige Tage später abfällt. Dabei entsteht eine kleine lokale Entzündung, welche narbig abheilt und durch die narbige Abheilung den Blutzufluß zu den Hämorrhoiden vermindert und somit die Hämorrhoiden beseitigt.

In seltenen Fällen kann es durch die sogenannte Gummibandligatur zu Schmerzreizen kommen, oder beim Abfall des Rings zu Blutungen. In der Regel ist der Eingriff jedoch völlig komplikationslos und dauert max. fünf Minuten. Die Verabreichung einer Beruhigungsspritze ist nicht nötig.

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