Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine Form der Allergie
Anzeichen:
- Niesanfälle, Juckreiz, Anschwellen der Nasenschleimhaut, bei Alkoholgenuss sogar Zuschwellen, wässriger Schnupfen
- brennende oder tränende Augen, die gerötet sein können
- trockener Hustenreiz, Enge in der Brust, Asthma
- Kopplung dieser Symptome an wiederkehrende Zeiten oder Gelegenheiten wie beispielsweise immer morgens, immer im Frühjahr, immer wenn es warm ist, immer in der freien Natur, immer wenn Staub gewischt wird
- erhöhte Temperatur und Fieber (Heufieber)
- Müdigkeit und Konzentrationsstörungen
Auslöser:
Es gibt vielfältige Auslöser für den Heuschnupfen sie sind ausführlich beschrieben in dem Thema Allergie. Bei den betroffenen Menschen tritt häufig eine Nahrungsmittelallergie oder evt. auch eine Staub- und Tierhaar-Allergie auf. Während der Pollenflugzeit ist bei Pollenallergikern das Immunsystem sehr stark beansprucht.
Therapie:
Zur Behandlung sind abschwellende Tropfen, Antihistamine und örtlich angewendete Kortikosteroide gebräuchlich. In geeigneten Fällen (Allergenvermeidung nicht möglich, Allergene eindeutig zu ermitteln) ist eine Hyposensibilisierung zu 70-80% erfolgreich. Dabei werden die Allergene über einen längeren Zeitraum in langsam steigender Dosis verabreicht. Eine klassische Hyposensibilisierung dauert drei Jahre und wird mit subkutanen Injektionen durchgeführt. Relativ neuartig, jedenfalls deutlich bequemer ist eine Variante, bei der die Allergene (Pollen, Katzenhaarallergene usw.) in Tropfenform unter die Zunge gegeben werden (Sublinguale Immuntherapie, SLIT). Ein Heuschnupfen sollte behandelt werden, da er sich zu Asthma bronchiale entwickeln kann.
Auch mit den Methoden der homöopathischen oder der anthroposophisch erweiterten Medizin wird therapiert, allerdings ist die Alternativ-Medizin in diesem Bereich umstritten. Es gibt keine wissenschaftliche Studien, welche die Wirksamkeit von Alternativ-Medizin gemäß wissenschaftlichen Kriterien belegen.
Eine Klärung der Ursachen, um nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich behandeln zu können, ist anzuraten. Dazu besonders befähigte ärzte führen auf Ihrem Arztschild die Zusatzbezeichnung 'Allergologie'.

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